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 Fotos: Raphaela Schütz, "Pinguine sind keine Vögel", Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 2026.

PINGUINE SIND
KEINE VÖGEL

ACRYLSTIFT AUF WAND, 2 x 3,40 METER, 2026. 

In einem Land mit Plüschtieren als Bewohner wird gewählt. Neben dem Amtsinhaber, dem Elefanten, tritt ein Herausforderer an: der Teddybär. Süß, kuschelig, beliebt.

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Als die beiden Freunde Hase und Pinguin davon mitbekommen, versuchen sie andere Plüschtiere davon zu überzeugen, den Teddybären zu wählen. Dabei kommen sie auch mit dem Wildschwein ins Gespräch. Der beschwert sich über die Vögel: „Unser größtes Problem sind die Vögel! Überall lassen die ihre Drecksfedern liegen!“ Zum Pinguin gewandt fügt er hinzu: „Nichts gegen dich, Pinguine haben ja keine Federn.“ Darauf entgegnet der Pinguin: „Pinguine sind auch keine Vögel!“, was nicht stimmt, denn natürlich sind Pinguine Vögel.

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Der Teddybär greift das Vorurteil gegen Pinguine in seinen Reden auf und macht es zu seinem Wahlprogramm. Mit Erfolg, er gewinnt die Wahl.

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„Pinguine sind keine Vögel“ ist ein Wandcomic über Rassismus, Selbstverleugnung, vorauseilenden Gehorsam und Nutznießertum.

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